Montessori Schule Luzern

WIR SIND EINE SCHULE, IN DER IHR KIND

  • … selbständig lernt
  • … individuell gefördert und begleitet wird
  • … in jahrgangsgemischten Gruppen Toleranz, Selbständigkeit und Teamgeist lernt
  • … Englisch bereits ab dem Kindergarten und
  • … Französisch ab dem 1. Schuljahr lernt
  • … sich wohl fühlt

AUFNAHME

Das Aufnahmeverfahren beinhaltet einen Schnupperbesuch des Kindes sowie ein Gespräch der Eltern mit der Schulleitung und der Lehrperson. Die Schulleitung entscheidet in Absprache mit den Eltern und Lehrpersonen, ob die Montessori-Schule dem Kind die bestmögliche Lernumgebung anbieten kann, die seine Bedürfnisse abdecken kann.

SCHULGELD

Die Höhe des Schulgeldes richtet sich nach dem steuerbaren Einkommen und ist sozial abgestuft. Geschwisterkinder bezahlen ein ermässigtes Schulgeld.

EINTRITTSGEBÜHR

Bei Aufnahme eines Kindes ist eine einmalige Eintrittsgebühr von drei Monatsschulgeldern zu bezahlen.

SCHULFERIEN

Die Schulferien richten sich mit minimalen Abweichungen nach dem Ferienplan der Stadt Luzern und der Agglomerationsgemeinden.

ENGLISCH UND FRANZÖSISCH

Englisch wird bereits im Kindergarten angeboten. Französisch und Englisch werden ab der 1. Primarklasse unterrichtet. Der Sprachunterricht findet in eigens dafür eingerichteten Sprachräumen statt.

ELTERNARBEIT UND ELTERNMITARBEIT

Eltern sind wir uns ebenbürtige Partner. Eine gute Zusammenarbeit ist uns wichtig. Es ist uns auch ein Anliegen, dass Eltern die Grundsätze der Montessori-Pädagogik verstehen lernen.

VERSCHIEDENE FORMEN DER ELTERNARBEIT

  • Elternabende: Informationen aus erster Hand
  • Elternkreise: Vorstellen von Arbeitsweise und Montessori-Materialien
  • Offenes Klassenzimmer: Kinder zeigen ihren Eltern am Abend ihre Portfolios und ihre aktuelle Arbeit
  • Übertrittsabende: Vorstellen der verschiedenen Stufen (Kindergarten, Primarschule, Integrierte Sekundarschule)
  • Elternbeirat: zwei Vertreterinnen und Vertreter jeder Klasse bilden den Elternbeirat, der sich ca. viermal jährlich trifft und verschiedene Anliegen mit der Schulleitung bespricht.
  • Anpacktage: zweimal jährlich laden wir die Eltern ein, zusammen mit dem ganzen MSL-Team im Schulhaus anzupacken und diverse kleinere und grössere Arbeiten zu verrichten (Teilnahme einmal jährlich erwünscht).
  • Schuljahreseröffnung, -ende und verschiedene Schulfeste

Seit September 2007 bietet die Montessori-Schule das Angebot «Nido» (italienisch: Nest) für die Jüngsten an. Ab ca 18 Monate bis 3 Jahre finden Kinder im Nido eine heimelige, anregende und spannende Umgebung gemäss den Vorstellungen und Richtlinien von Maria Montessori.

In einer kleinen Gruppe von maximal 8 Kindern werden die Kleinen von zwei Pädagoginnen liebevoll betreut und gefördert. Seit dem Sommer 2009 hat das Nido einen eigenen gemütlichen und farbenfrohen Raum neben unseren zwei Kindergärten.

 

Eine Jahrgangsdurchmischung ist ein Grundprinzip der Montessori-Pädagogik. So besuchen 1. bis 3. Klässler und 4. bis 6. Klässler gemeinsam eine Klasse.

KLASSEN

Beide Stufen (PS1: 1. bis 3. Klasse und PS2: 4. bis 6. Klasse) führen wir parallel. Die Klassengrösse kann bis 30 Schülerinnen und Schüler betragen. Jeweils zwei Klassenlehrpersonen begleiten eine Klasse. Mindestens eine der beiden Lehrpersonen hat eine Zusatzausbildung in Montessori-Pädagogik. Zusätzlich gibt es verschiedene Fachlehrpersonen für Englisch, Französisch, Handarbeit, Sport und Werken.

FREMDSPRACHENUNTERRICHT

Der Fremdsprachenunterricht findet einmal wöchentlich in kleinen Gruppen in einem speziellen Sprachraum statt. Darbietungen werden auch im Klassenzimmer angeboten. Englisch und Französisch wird ab der ersten Primarklasse unterrichtet.

Die Montessori-Schule Luzern ist eine der wenigen Montessori-Schulen der Schweiz, die auch eine Sekundarschule führt. Sie wurde im Schuljahr 2000/2001 eröffnet. Die Erweiterung des Angebotes ermöglicht es Kindern und Jugendlichen, ihre ganze obligatorische Schulzeit an der MSL zu absolvieren.

GANZHEITLICHE ERZIEHUNG

Die Sekundarschule ISS ist geprägt vom Prinzip der ganzheitlichen Erziehung. Jugendliche sollen lernen in Zusammenhängen zu denken, sich selbst als Teil einer vernetzten Welt zu erkennen und ihre eigene Aufgabe innerhalb der Gesellschaft und ihrer Kultur zu finden.

Maria Montessori war davon überzeugt, dass der Mensch die Chance besitzt, zu einem bewussten, verantwortlichen Weltbürger heranzureifen. Das gelingt, wenn er sich als Teil dieser Welt begreift und es für ihn selbstverständlich wird, dass auch er innerhalb des Ganzen eine Aufgabe zu erfüllen hat.

WIE ARBEITEN DIE SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER AN DER ISS?

Die Integrierte Sekundarstufe ist keine reine Montessori-Schule, sondern eine Mischform aus Montessori-Elementen und Formen der öffentlichen Schule.

Die ISS orientiert sich an den Lehrplänen des Kantons Luzern und unterliegt den Bestimmungen und Vorgaben für die einzelnen Lernniveaus.

Als integrierte Sekundarstufe kann die ISS Jugendliche von Niveau A bis C aufnehmen. Dank der Durchlässigkeit zwischen den einzelnen Niveaus ist es möglich, dass Schülerinnen und Schüler je nach Stärke oder Schwäche in einem höheren oder tieferen Niveau arbeiten können.

Jede Jahrgangsstufe (7./ 8./9. Klasse) besteht aus ca. 10 bis 12 Jugendlichen. In diesen Kleingruppen werden vor allem die Leistungsfächer im geführten Unterricht vermittelt.

Das Kernelement der Montessoripädagogik – die Freiarbeit – ist ein wichtiger Bestandteil des Schulalltags. Die Jugendlichen arbeiten projektartig und selbständig in verschiedenen Fächern.

Die Lehrpersonen arbeiten vermehrt als «Coach» und versuchen sehr differenziert und individuell, die einzelnen Jugendlichen zu fördern, fordern und zu begleiten.

Die Berufswahlfindung bildet einen wichtigen Inhalt in diesen drei Jahren.

PRAXISERFAHRUNGEN

Unsere Schule versteht sich als Lebensschule. Sie will junge Menschen auf die Anforderungen unserer Zeit vorbereiten. Dazu gehört es, die Schulzimmer zu öffnen, Einblicke zu erhalten und Erfahrungen in der Arbeitswelt zu sammeln. In Form von Arbeitswochen, Schnuppertagen und Exkursionen in Unternehmen und Institutionen der Region sollen die Jugendlichen erste Kontakte zur modernen Berufs- und Arbeitswelt erhalten.

Der Grundgedanke ist ein reformpädagogisches Bildungskonzept, das sich unmittelbar und konsequent am Kind und seinen Bedürfnissen orientiert. Es unterstützt das Kind, seinen Willen zu entwickeln, gibt ihm Raum für freie Entscheidungen und hilft ihm dabei, selbständig zu denken und zu handeln.
Die Montessori-Pädagogik berücksichtigt insbesondere die «sensiblen Phasen» des Kindes und bietet ihm Gelegenheit, den eigenen Lernbedürfnissen zu folgen. Maria Montessori hat erkannt, dass jedes einzelne Kind etwas ganz Bestimmtes zu einer ganz bestimmten Zeit will.

HILF MIR, ES SELBST ZU TUN!

Dieser Ausspruch eines Kindes wurde zum Leitmotiv der Montessori-Pädagogik. Maria Montessori wies immer wieder darauf hin, dass ein Kind nicht daran gehindert werden darf, eigene Erfahrungen zu machen und nach seinen eigenen Gesetzen zu arbeiten.

Im Umgang mit Kindern sollte sich der erwachsene Mensch bemühen, die Welt aus der Perspektive des Kindes zu sehen.

FREIARBEIT

Die Freiarbeit ist das Kernstück der Montessori-Pädagogik und zentraler Bestandteil des Unterrichts auf allen Stufen – im Kindergarten, an der Primarschule und teilweise auch auf der Sekundarstufe. Freiarbeit bedeutet, dass die Kinder oder Jugendlichen entscheiden, womit sie sich im Augenblick beschäftigen wollen. Sie arbeiten mit Montessori-Material, aber auch mit zahlreichen ergänzenden Arbeitsmitteln, die laufend entwickelt werden. Arbeitsrhythmus und Beschäftigungsdauer bestimmen die Schülerinnen und Schüler weitgehend selbst. Ob sie allein oder mit einem oder mehreren Partnern arbeiten, spielen oder lernen möchten, bleibt ihnen überlassen. Diese freie Entscheidung führt zu einer Disziplin, die aus dem Kind heraus entsteht. Besucherinnen und Besucher, die mit der Montessori-Pädagogik nicht vertraut sind, bewundern die ruhige und entspannte Arbeitsatmosphäre in der Freiarbeit nach Montessori.

DIE VORBEREITETE UMGEBUNG UND DAS MATERIAL

Es ist wichtig, dass ein Kind gern zur Schule geht. Entscheidende Voraussetzung dafür ist ein Raum, in dem es sich wohl fühlt und in dem es sich bewegen kann. Einen solchen Raum nennt Montessori «vorbereitete Umgebung». Der Raum soll eine Einladung zum Arbeiten sein, eine Werkstatt für Kinder verschiedener Altersstufen. Er ist ausgestattet mit ruhigen Ecken, in die man sich zurückziehen kann zum Arbeiten, Lesen oder sich Erholen, mit Platz für Bewegung, mit Teppichen, auf denen die Kinder Material auslegen können. Dieses Material hat im Raum seinen festen Platz und ist jederzeit für das Kind greif- und verfügbar.

Jedes Material ist so geschaffen, dass Kinder mit Hilfe einer direkten oder indirekten Fehlerkontrolle eigenständige Lösungswege finden können.

JAHRGANGGEMISCHTE GRUPPEN

In einem Entwicklungsraum oder Klasse sind immer drei Jahrgänge zusammen. So lernen die jüngeren Kindern von den älteren und die Älteren lernen, für jüngere Kinder Verantwortung zu übernehmen. So wird die soziale Kompetenz und Verantwortung gegenüber anderen gefördert.

DIE MONTESSORI-ERZIEHENDEN

Die Lehrpersonen zeichnen sich durch Flexibilität aus. Sie sind liebe- und respektvolle Gesprächspartner und verstehen sich als Helfer bei der Entwicklung selbstständiger Persönlichkeiten. Ihre Worte und ihre Konsequenz sind gefragt – aber zur richtigen Zeit. Sie pflegen die «vorbereitete Umgebung», erklären geduldig den Gebrauch der Montessori-Materialien und beobachten das Kind bei der Arbeit. Die Montessori-Erziehenden unterstützen die Kinder in deren Entwicklung, Entfaltung und Selbstfindung und helfen ihnen bei der Wahrnehmung sozialer Verantwortung.

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