Aiglon College

Private Schule

Aiglon College

 

Allgemeines:

  • 1949 gegründet
  • 360 Schüler, Schuljahre 5-13, davon leben 90% im Internat
  • Altersstufen: 9 bis 18
  • Campus: 24 school buildings over 60’000m2 at 1’200m in the Swiss Alps
  • Zertifikate: CIS, NEASC, IBO
  • 55 verschiedene Nationalitäten
  • Gebühren: Für Juniors CHF 70’000++, für Seniors CHF 107’000++

Nachdem man sich über unzählige Haarnadelkurven vom Genfer See aus den Berg hinaufgeschraubt hat, landet man in Villars-sur-Ollon. Das Dorf mit der höchsten Schuldichte weltweit. Hier gibt es deutlich mehr Schüler als Einwohner. Und Internationalität ist Pflicht.
Eine dieser Schulen ist das Aiglon College. War es früher eher eine rein englische Schule auf Schweizer Boden, hat sich Aiglon in den letzten Jahren internationalisiert; auch wenn die Kinder des englischen Hochadels nach wie vor gerne hier um Einlass bitten. Aber Herkunft spielt keine Rolle, hier sind das Margaret und James und zunehmend auch José, Vladimir oder Phillip.
Die Einführung des IB (International Baccalaureate) statt der traditionellen A-levels hatte die Internationalisierung weiter vorangetrieben und hat –  da blieb man der britischen Tradition treu – sich stark akademisch ausgerichtet. So wartet Aiglon seit vielen Jahren immer mit den besten IB-Ergebnisse der internationalen Schulen in der Schweiz auf.
Aber in Aiglon spielt noch eine ganz andere Tradition eine tragende Rolle: Aiglon gehört nämlich zu den Gründungsschule der Round Square Bewegung, die auf die pädagogischen Vorstellungen des deutschen Pädagogen Kurt Hahn zurückgeht. Ähnlich wie in der Gründungsschule von Round Square in Gordonstoun geben sich auch in Aiglon die Sprösslinge des englischen Hochadels die Klinke in die Hand. Es kann heute noch durchaus vorkommen, dass man mit einem angehenden Earl  oder einem Prince das Zimmer teilt; nur wird man das erst viel später erfahren, wenn man sich besser kennt. Diskretion ist hier oben das oberste Gebot. Und ob bei einem Zimmerkameraden Andrew oder Philip nun blaues Blut in den Adern fließt oder nicht, spielt letztlich ja auch keine Rolle; nur ein guter Typ muss es sein.

Aiglon nutzt seine hochalpine Lage für sein ganz außergewöhnliches Sportspektrum:

  • mit neuem Sportzentrum,
  • dem lokalen athletics track,
  • dem inndoor swimming pool,
  • ice-rink
  • und, nicht zu vergessen, wartet zu Füßen von Aiglon noch der Genfer See mit seinen vielfältigen Wassersportmöglichkeiten
  • Im Winter zieht es fast alle zum Skifahren oder
  • zum Cross-Country,
  • zum Snowboarden,
  • Snowshoe-Wandern
  • oder Du wirst Teil des Alpine Racing Teams (besonders engagierte und talentierte Skifahrer werden gefördert und haben Gelegenheit, sich mit Gleichgesinnten aus vielen anderen internationalen Schulen in der Schweiz in ambitionierten Wettbewerben zu messen).

Die Facilities sind aber nicht nur im Sport außergewöhnlich, sondern auch in den Naturwissenschaften oder in der Kunst. Die Unterbringung ist zwar state of the art, aber keineswegs luxuriös. Wer 5-Sterne-Komfort sucht, muss sich in der Schweiz bei anderen Internaten umsehen. Hier gilt eine Aussagen, die Kurt Hahn zugeschrieben wird: „Luxus haben unsere Schüler zu Hause, das brauchen wir hier nicht.“  Daran hat man sich allerdings nicht bei der Besetzung der Küchenmannschaft gehalten. Was die tagtäglich auf die Teller zaubert, ist geradezu phänomenal; sicher eines der beste Internate-Essen weltweit.

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