Ameisenburg Wollishofen
Spielen, Lernen, Lachen
Die Welt und die Natur entdecken in der Kinderkrippe und im Kindergarten Ameisenburg
Unsere Räumlichkeiten befinden sich im Lienihof in Zürich Wollishofen.
Die Kinderkrippe – Kindergarten ist von Montag bis Freitag von 7.00 bis 18.30 Uhr geöffnet.
Unser Angebot umfasst eine Kindergartengruppe, drei Kleinkindergruppen und zwei Babygruppen.
Die Räumlichkeiten haben einen sehr hochwertigen Ausbaustandard. Nahe gelegene Spielplätze und der Wald bieten eine grosse Auswahl an verschiedenen Spielaktivitäten.
Unsere hochqualifizierten Mitarbeiter gestalten liebevolle und wertgeschätzte Beziehungen zu den Kindern. Sie geben Geborgenheit, Sicherheit und bieten den Kindern Herausforderungen im Sinne anregender, entwicklungsfördernde Räume, Spielmaterialien, Projekte und Angebote.
Ein weiterer wichtiger Teil unseres Konzeptes ist die gesunde und ausgewogene Biokost.
Das Essen wird von unserem Koch täglich frisch zubereitet.
Philosophie
Die Aufnahmefähigkeit und Formbarkeit der Kinder in den ersten Lebens-jahren ist fast unbegrenzt. Es ist uns wichtig die Kinder bei den entscheidenden Entwicklungen von Selbstkontrolle, Emotionen, Sprachentwicklung motorischer Funktionen und soziale Bindungen die in diesen Jahren geschaffen werden, optimal zu fördern. Das Spiel ist die wesentliche Tätigkeit des Kindes, denn im Spiel begreift es die Welt. Wir unterstützen Ihr Kind bei den vielfältigen Möglichkeiten mit allen Sinnen die Welt wahrzunehmen und sie im aktiven Tun zu erleben. Unsere Pädagogen gestalten liebevolle und wertgeschätzte Beziehungen zu den Kindern. Sie geben Geborgenheit, Sicherheit und bieten den Kindern Herausforderungen im Sinne von anregende entwicklungsfördernde Räume, Spielmaterialien, Projekte und Angebote. z. B Mal Ecke, Ausflüge in den Wald oder an den See, um die Natur zu erleben. So entsteht selbständiges Denken, Fühlen und Handeln. Die Selbstständigkeit, die Entwicklung von Eigeninitiative, Stärkung des Selbstwertgefühls und dasSelbstbewusstsein des Kindes werden gefördert.
Unsere Pädagogik

Soziale Entwicklung des Kindes
Ziel und Bestrebung der Sozialerziehung der Kinderkrippe ist es das Kind in seiner sozialen Entwicklung zu fördern und zu stärken, eigene Bedürfnisse und Ansprüche im Umgang mit anderen Kindern und Erwachsenen selbst zu steuern. Das Handeln des Kindes soll durch innere Einsicht erfolgen und nicht durch von aussen aufgezwungene Ordnung.
Im Krippenalltag entstehen Situationen bei denen das Kind lernt die Konsequenzen seines Verhaltens zu erkennen und sein Verhalten danach auszurichten. In kindgerechter, freundlicher Umgebung und positiver Atmosphäre findet es Sicherheit und fühlt sich geborgen.
Dies bewirkt für das Kind innere Ruhe und Ausgeglichenheit, stärkt sein Selbstvertrauen und schafft eine positive Einstellung zu seinem Umfeld.
Die von Natur aus vorhandene Neugierde des Kindes, seine Aufgeschlossenheit und Aufnahmebereitschaft werden aufrechterhalten und gefördert. Freude an Kommunikation und Motivation zur Teilnahme am Geschehen und dem Spiel mit Gleichaltrigen bilden die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Entwicklung.
Themenorientiertes Arbeiten
Was bedeutet Themenorientiertes Arbeiten:
In einem bestimmten Zeitraum wird ein vorher festgelegtes Thema mit den Kindern erarbeitet.
Wir greifen Themen auf, die dieKinder beschäftigenund bieten Projekte und Angebote dazu an. Dabei berücksichtigen wir die Jahreszeiten.
Um dieses Spektrum möglichst weit zu fächern werden die geführten Sequenzen mit unterschiedlichen Materialien und Techniken umgesetzt.
Gestaltet werden die altersgerecht angepassten Angebote / Projekte z. B mit Malen, Basteln, Lieber singen, Rollenspiele, Rhythmik und Bewegungsspiele oder Bücher erzählen, um so vielfältige Erfahrungsmöglichkeiten zu bieten.
Das Kind kann sich über längere Zeit in das Thema vertiefen und mit den Details auseinandersetzen.
Freies Spiel
Der Begriff Freispiel beinhaltet ein pädagogisches Konzept, das von der Erzieherin hohe Fachkompetenz, wirkliches Engagement und intensive Aufmerksamkeit verlangt. Das tägliche Freispiel stellt eine der Prioritäten innerhalb der gesamten Krippenarbeit dar, und hat deshalb seinen festen Platz im Krippenalltag. Es ist keine Zeit, die man notgedrungen abwartet, bis alle Kinder da sind, um endlich mit der “richtigen Arbeit” zu beginnen. Das Frei spiel hat seinen eigenen Wert. Im freien Spiel erwirbt das Kind alle Kenntnisse und Fähigkeiten die es braucht um das Zusammenleben in der Gemeinschaft zu erlernen, kommunikationsfähig und aufnahmebereit zu werden und sozial zu reifen. Im Spiel kann sich das Kind frei ausdrücken, mit Erwachsenen identifizieren, kreativ werden, Ängste überwinden, Aggressionen abbauen und seine Grob- und Feinmotorik zu üben. Für das Kind ist es besonders wichtig die Erfahrung zu sammeln wie es im Spiel selbst Konflikte lösen kann und mit den anderen Kindern rücksichtsvoll umzugehen. Die beste Form der Vorbereitung auf das Erwachsenenleben findet das Kind im freien Spiel und Rollenspiel
Die tägliche Freispielzeit liegt meist zu Beginn des Krippenalltags. Die Gestaltung des Raumes und das Materialangebot sind sehr wichtig. Die Kinder sollen Platz für Bewegungsspiele haben (Bauteppich, freier Raum), am Tisch die Gelegenheit zum Spielen, Malen und Basteln haben und sich auch in die Puppen oder Leseecke zurückziehen. Beim Material bevorzugen wir inhaltlich wenig festgelegtes aber vielfältig verwendbares Spielmaterial mit dem die Kinder ohne Anleitung der Gruppenleiterin umgehen können. Mit Decken, Kisten und Verkleidungsmaterial dürfen die Kinder ihren Gruppenraum auch umgestalten und neue Spielsituationen schaffen.
Eingewöhnen
Die Erfahrungen die ein Kind mit dieser ersten Übergangssituation, dem Schritt in die außerfamiliäre Betreuung macht, sind prägend für sein weiteres Leben und eine positive Erfahrung ist deshalb so immens wichtig. Die Eingewöhnungszeit wird von uns aus diesem Grund speziell auf die Bedürfnisse eines jeden Kindes mit den Eltern gemeinsam besprochen und dauert ca. zwei Wochen. Die erste Eingewöhnungs Woche ist gratis.
Schlafen & Rituale
Schlafen:
Ausreichender Schlaf ist eine wichtige Voraussetzung für die gesunde Entwicklung des Kindes.Wichtig für da „Einschlafen“ ist, dass wir die Schlafgewohnheiten des einzelnen Kindes kennen um ihm Sicherheit zu geben. Zum Schlafen hat jedes Kind sein eigenes Bett. Nuggis, Nuschi oder Stofftiere werden von zu Hause mitgebracht. Wenn ein Kind ein Stillkissen oder Schlafsack braucht, wird ihm das zur Verfügung gestellt. Zum Einschlafen hören wir beruhigende Musik und begleiten jedes einzelne Kind in den Schlaf. Wir wecken die Kinder nicht, sie schlafen so lange wie sie es brauchen.
Falls Eltern Wünsche betreffend den Schlafzeiten haben, dürfen sie uns diese gerne mitteilen (z.B.: wenn ein Kind am Abend nicht gut einschläft).
Rituale:
Rituale und Feste sind ein wichtiger Bestandteil in unserem Krippenalltag. Sie begleiten uns Tagtäglich und durch das ganze Jahr. Der sich wiederholende beständige Tages-, Wochen- und Jahresrhythmus gibt dem Kind Struktur und Sicherheit.
Dieser Rhythmus trägt dazu bei, dass wir eine vertrauensvolle Haltung zu unserer Umwelt entwickeln können. Rituale und Feste werden mit Vorfreude erwartet und lassen uns einen Moment bewusst wahrnehmen. Sie markieren Höhepunkte im Alltag.
Elternarbeit
Eine konstruktive Zusammenarbeit mit den Eltern ist für uns von grosser Bedeutung. Die Eltern und die Kinder werden von unseren Pädagogen begrüsst. Hier besteht die Möglichkeit für ein Gespräch, um Ihre Wünsche, Gedanken und Anregungen regelmässig einzubringen. Mit dem Tagesrapport werden die Eltern abends durch die Gruppenleiter über den Tag Ihres Kindes informiert.
Wir streben eine ehrliche, offene und von gegenseitiger Wertschätzung geprägte Beziehung an. Einen Standortbericht über ihr Kind erstellen wir Ihnen einmal im Jahr. 1-2 Mal im Jahr bieten wir Elternabende an. Persönliche Beratungsgespräche sind nach einer Terminvereinbarung mit der Leitung möglich.
Essen & Trinken
Ein weiterer wichtiger Teil unseres Konzeptes ist die gesunde und ausgewogene Ernährung. Es werden saisonale und regionale Lebensmittel verwendet. Das Essen wird von unserem Koch täglich frisch zubereitet.
Säuglingsgruppe
Babygruppen Wollishofen max. 7 Babys im Alter von 4 Monaten bis 1,5 Jahre.
Babygruppen / Kleinstkindgruppe Kreuzplatz max. 5 Babys im Alter von 4 Monaten bis 1.5 Jahren Jahre und 2 Kleinskinder von 1.5 Jahren bis 2 Jahren.
Unsere Mitarbeiter pflegen einen liebevollen und vertrauensvollen Umgang zu den Kindern.
Jedes Baby und Kleinkind hat seinen eigenen Tagesrhythmus. Unsere Mitarbeiter gestalten den Tagesablauf nach den unterschiedlichen Bedürfnissen. So können sie den individuellen Ess-, Trink-, Schlaf und Spielrhythmen gerecht werden. Um diese Ansprüche zu erfüllen ist uns eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern sehr wichtig. Die ausführlichen Tagesrapporte sind dabei ein wichtiger Bestandteil. Dieser ist untergliedert in die fünf Bereiche: Essen, Trinken, Schlafen, Wickeln, Stimmungen und Besonderheiten der Babys. Beim Wechsel in die nächste Gruppe wird ein schriftlicher Bericht den Eltern abgegeben. In altersgerecht eingerichteten Gruppenzimmer haben Babys die Ruhe, die Zeit und den Raum, um Bewegungen ungestört zu üben und auszuprobieren. Es sind geeignete Spiel- und Lernmaterialien vorhanden und es gibt ein vielfältiges Angebot zB. Fingerspiele, Sinnesspiele mit verschiedenen Materialien, Rituale und Bewegungsspiele.
Unser spezielles Angebot für Säuglinge ist unsere musikalische Früherziehung
Die musikalische Früherziehung lädt Babys bis 24 Monaten zum musikalischen Spiel ein. Gemeinsames Musizieren in dieser frühen Phase ist für das Kind “Nahrung” in dreierlei Hinsicht: für Körper, Seele und Gehirn. Durch Lieder, Sprechverse und Bewegungsspiele können die Kinder zusammen mit ihren Bezugspersonen die eigene Stimme und ihren Körper entdecken und Freude daran entwickeln. Einfache Instrumente wie Klanghölzer, Rasseln und Trommeln führen das Kind in die Welt der Klänge. Forschungen bestätigen inzwischen den positiven Einfluss des Musizierens auf die ganzheitliche Entwicklung des Kindes sowie auf die musikalische Begabung, das Sozialverhalten und die Intelligenz.
Kinderkrippe Wollishofen
Angebote
Die erste Woche der Eingewöhnung ist nicht kostenpflichtig.
Inhalt des Tagestarifes
Im Tagestarif ist das gesamte Essen, Original Pampers, Milchpulver, Spezialnahrung und Ausflüge Kinderprogramm und Material enthalten. Die Kosten für die vereinbarten Betreuungszeiten werden auch bei Abwesenheit des Kindes verrechnet.
Die Mindestbetreuungszeit im Kindergarten beträgt 3 ganze Tage pro Woche im 1. Kindergartenjahr und im 2. Kindergartenjahr 4 Tage pro Woche.
Es fallen keine Mehrkosten pro Monat an.
Kindergarten / Vorkindergarten
Wir begleiten Kinder zusammen mit unseren hochqualifizierten Mitarbeitern bis zum Eintritt in die Primarschule.
Die Kinder besuchen den Kindergarten montags bis freitags von 9.00 – bis 16.00 Uhr. An diesen Tagen, wie auch am Kindergarten Ruhetag können die Kinder von 7.00 bis 18.30 Uhr an unserem Hortprogramm teilnehmen. Unser Hortprogramm findet auch während den Schulferien statt und beinhaltet eine Ganztagsbetreuung mit Freizeitprogramm und frischer Regionaler & Saisonaler Kost.
Das Konzept des Kindergartens Ameisenburg basiert auf den Lehrplan des Kantons Zürich. Somit wird gewährleistet, dass der spätere Übergang in die Primarschule reibungslos erfolgt und sich der Kindergarten durch vorbereitenden Charakter auszeichnet.
Unser Ziel ist es, jedes einzelne Kind, in seiner natürlichen Neugier, seinem Wissensdurst, seiner Experimentierfreudigkeit und in seinen Bewegungsdrang zu unterstützen. Wir vermitteln den Kindern ein lebendiges Wissen und fördern die Entfaltung seiner Persönlichkeit und seiner positiven Charaktereigenschaften.
Die Grundlagen unserer Arbeit bilden:
- Lehrplan des Kantons Zürich
- Elemente von Kindergärten internationaler Ausrichtung
- Unterrichtssprache : Deutsch / Englisch
Die 5 Bildungsschwerpunkte
- Sprachentwicklung
- Mathematikkompetenzen & physikalische / chemische Grundkenntnisse
- Sozialkompetenz und Vermittlung von Werten
- Kreativität fördern in den Bereichen der Kunstdisziplinen ( Musik, Tanz, Gestaltung)
- Bewegung, Körperwahrnehmung und Naturerlebnisse
1. Sprachentwicklung
Mit Freude die Sprache entdecken. In unserem Kindergarten unterrichten die Lehrpersonen in der jeweiligen Muttersprache. Dies hilft den Kindern eine Fremdsprache authentisch zu erlernen. Ergänzt werden die Sprachkurse durch audiovisuelle Methoden (Bildgeschichten und Audio Cd`s).
Auf Bilder werden Szenen dargestellt und auf Audio Cd`s die dazu passenden Dialoge gehört. Die Kinder sprechen die Dialoge zunächst nach und später werden Szenen frei nach gespielt.
Je nach der sprachlichen Zusammensetzung der Gruppen, gestalten die Kindergärtnerinnen ihre Arbeit differenziert und altersgemäss.
Welche Emotionen die Kinder bei der Ausführung von Tätigkeiten haben sind entscheidend für das Lernvermögen. Aus diesem Grund ist es grundsätzlich wichtig, eine gute Beziehung sowohl der Kindergärtnerin wie auch der Sprachlehrerin zum Kind aufzubauen.
Um eigene Erlebnisse, Erfahrungen, Mitteilungen und Gefühle auszudrücken, ist es für das Kind wichtig sich mit anderen Kinder und Erwachsenen auszutauschen. So kann es die nonverbalen und verbalen Kommunikationsformen erwerben. Für Kinder erhalten Wörter und Sätze an Bedeutung, wenn sie mit wirklichen Erfahrungen und Handlungen verbunden sind. So entwickeln Kinder Interesse an der Sprache. Durch Mehrsprachigkeit (Schweizer-deutsch, Deutsch und Englisch) entsteht die Erweiterung des sprachlichen Bewusstseins.
2. Mathematikkompetenzen & physikalische / chemische Grundkenntnisse
Die Vermittlung der Basiskompetenzen in der Mathematik befindet sich in unserem Kindergarten auf dem allerneusten Stand. Der Mathematikanfangsunterricht orientiert sich nach den neusten Forschungsergebnissen basierend auf neurophysiologischer Grundlagen und genetischer Erkenntnistheorien. Unter Berücksichtigung der Lehrmittel an den öffentlichen Schulen in Zürich wird ein guter Start in die Schule sichergestellt.
Der Mathematikunterricht basiert auf:
Erkennen von Gesetzmässigkeiten:
• Muster aller Art, mit Regeln der Anordnung der Symmetrie
• Klassifizierung von Gegenständen mit unterschiedlichen Kriterien
• Formen, Farben, Grössen
Mengenerfassung und deren Unterteilungsmöglichkeiten Entwicklung unterschiedlicher Zählstrategien:
• Abstraktionsprinzip, Irrelevanz der Anordnung
• Finden eigener individueller Lösungen
Physikalische und chemische Grundkenntnisse:
Durch Ausflüge in den nahegelegen Wald, wird mit Hilfe der Natur den Kindern physikalische und chemische Grundkenntnisse auf sinnliche Art und Weise nähergebracht. So erleben sie zum Beispiel, das der Waldteich im Winter gefroren ist und Wasser somit unterschiedliche Formen annehmen kann. Gut lassen sich auch Windexperimente in der Natur durchführen.
Die Natur lehrt die Kinder ökologische Zusammenhänge zu ziehen. Diese Erkenntnis fördert die Kinder darin auch in anderen Bereichen neue Verknüpfungen zu erkennen.
3. Sozialkompetenz und Vermittlung von Werten
Das Vermitteln von Werten und die Förderung der Sozialkompetenz werden bei uns in der Ameisenburg gross geschrieben und werden täglich in allen Aktivitäten eingebunden. Die Kinder lernen die unterschiedlichen Gefühle zu benennen, sie bei sich und anderen wahrzunehmen. Dies bietet eine Grundlage zur Entwicklung des Mitgefühls und fördert die eigene Identitätsfindung, ausserdem lernt es sich in die Gefühlswelt von anderen zu versetzen und Mitgefühl zu entwickeln. Diese Fähigkeiten entwickelt ein Kind erst langsam mit etwa vier Jahren.
• Sich als einzigartig erfahren
• Regeln des Zusammenlebens kennen und einhalten
• Sich als Teil einer Kultur wahrnehmen
• Sich als Einzigartig erfahren
In der Ameisenburg wird das Kind unterstützt seine eigenen Stärken und Schwächen wahrzunehmen und mit Erfolgen und Misserfolgen umzugehen. Das Kind lernt, dass Fehler ein Teil des Lebens sind. Die Selbständigkeit wird gefördert, wie zum Beispiel das Zähneputzen. Das Kind wird ermutigt eigenen Meinungen und Gedanken zu äussern, Neues auszuprobieren und zu wagen. Alle diese Aktivitäten sollen dazu beitragen, dass das Kind ein gesundes starkes Selbstwertgefühl entwickelt. Damit es sich wehren kann wenn seine Bedürfnisse nicht respektiert werden.
Regeln des Zusammenlebens kennen und einhalten
Die Ameisenburg legt ein grosses Augenmerk auf das Gruppenklima, denn nur in einer angenehmen Atmosphäre lässt es sich gut lernen. Es ist uns ein Anliegen, dass die Kinder lernen sich gegenseitig zu schätzen und anzuerkennen. Das Eingehen von Beziehungen wird durch Kleingruppenarbeiten gefördert, so lernen die Kinder sich in unterschiedliche Kinder einzufühlen und Rücksicht zu nehmen Sie erleben sich durch Gruppenaktivitäten als ein Teil der Gruppe und lernen auch gemeinsame Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen. Es gilt zu Lernen eigene unmittelbare Bedürfnisse aufzuschieben und ein Zusammengehörigkeitsgefühl zu erleben. Im Spiel lernen die Kinder andere Werke, Meinungen zu respektieren und zu achten , sowie Spielregeln der Fairness zu respektieren.
Konflikte werden in der Ameisenburg als eine wichtige Chance angesehen:
• Nach angemessenen Konfliktlösungen suchen.
• Rituale zur erfolgreichen Konfliktlösung wie Formen des Friedenschliessens
• Sich Entschuldigen lernen
• Lernen wie mit Konflikten umgegangen werden kann
Sich als Teil einer Kultur wahrnehmen:
Unterschiedliche Feste, Bräuche und Rituale werden in der Ameisenburg kennen gelernt und gefeiert. Dadurch wird das Verständnis für die Verschiedenartigkeit von Menschen weiterentwickelt. Mit Lebensfragen in verschiedenen Bereichen kommen bereits Kinder in Kontakt und interessieren sich dafür. Auf kindgerechte, spielerische Art werden diesen Themen behandelt. In Rollenspielen, mit Theater und Bilderbücher werden die Sozialen Kompetenzen und Werte gelernt und vertieft, Hintergründe und andere Meinungen hinterfragt und diskutiert. Mit Hilfe von Diskussionen wird gelehrt,eine eigene Meinung zu äussern, andere zu akzeptieren und einfache Gesprächsregeln einzuhalten.
4. Kreativität fördern in den Bereichen der Kunstdisziplinen
Zu beachten ist, dass die Bildungsprozesse auf der Kindergartenstufe im spielerischen Kontext stattfinden, dadurch sind sie fächerübergreifend. In der Ameisenburg wird die Förderung der Kreativität der Kinder sehr gross geschrieben. Die hierbei erworbenen Fähigkeiten kommen auch der Erweiterung von anderen Kompetenzen zu gute. Die
Kreativität fördert flexible Gedankengänge, um auf neue, individuelle Lösungen zu stossen.
Rhythmisch musikalisches Singen fördert Fähigkeiten:
• die Erkennung der Gesetzmässigkeit
• die Sprachkompetenz
• die Feinmotorik beim Musizieren mit Instrumenten
• die Grobmotorik beim Tanzen
• die Raumwahrnehmung als Voraussetzung für Geometrische Kenntnisse beim Tanzen
5. Bewegung, Körperwahrnehmung und Natur Erlebnisse
In der Natur können die Kinder sinnliche Erfahrungen erleben und sich mit diesem Bereich vertraut machen. Durch diesen Alltagsbezug ist das Lernen kindgerecht und fällt leicht. Die Kinder erleben die Natur und lernen dabei verschiedene Baumarten kennen, sie beobachten Tiere oder legen einen Garten an. So lernen sie den achtsamen und rücksichtsvollen Umgang mit sich selbst und anderen Lebewesen. Dies bietet eine gute Grundlage für die Entwicklung der Sozialkompetenz.
Mit angeleiteten und freien Aktivitäten entdecken die Kinder natürliche Lebensräume Bei regelmässigen Besuchen in der Natur, lernen die Kinder, die verschiedenen Jahreszeiten kennen.
Wind und Wetter fördert Verständnis für die Kontinuität und die Kreisläufe des Lebens.
Ein weiterer Punkt der durch Besuche in den Wald gefördert wird, ist das Begehen von unebenem Boden und Balanciermöglichkeiten. Dadurch wird die Grobmotorik bzw. die Balancierfähigkeit gefördert. Kompetenzen im Balancieren helfen dem Kind bei der eigenen Körperwahrnehmung und beim späteren Verhalten im Verkehr z. B beim Fahrradfahren oder dem Erlernen des Skifahrens und weiteren sportlichen Aktivitäten. Alle Sinne der Kinder werden geschärft und somit das Denken angeregt.
